Unsere Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus

 

Viele Menschen beschäftigt das neuartige Coronavirus und es verunsichert. Uns haben viele Fragen dazu erreicht - wir haben darauf geantwortet. Hier zusammengefasst einige der häufigsten und interessantesten Fragen: Öffnet internen Link im aktuellen FensterFrequently Asked Questions.

Update #10

Wir hoffen, dass es Ihnen den Umständen entsprechend gut geht und Sie sich durch uns gut betreut fühlen. Wenn Sie Fragen oder ein Anliegen haben, wenden Sie sich gerne in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr an unsere Corona-Hotline unter: 02226. 15 80-60 oder per E-Mail an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailfragen@wentland.de. Wir sind gerne für Sie da.

 

In den letzten Tagen sind wesentliche gesetzliche Änderungen der bisherigen Regelungen vorgenommen worden, über die wir Sie hier nun informieren möchten.

 

Bis zum 14. Juni 2020 waren Krankenhäuser und Hausärzte angehalten, jeden Pflegebedürftigen, der in eine Pflegeeinrichtung oder in die Obhut eines ambulanten Pflegedienstes entlassen wurde, vorab auf das Coronavirus zu testen. Mit dem Auslaufen dieser Regelung ist eine Testung vor Entlassung aus dem Krankenhaus in Ihre eigene Häuslichkeit nicht mehr vorgeschrieben. Wir bitten hier weiterhin noch um Ihre Mitarbeit und um umgehende Info, wenn bei Ihnen Symptome auftreten sollten.

 

Für alle Bewohner in unseren Wohngemeinschaften gilt die Testung bei Krankenhausaufenthalt weiterhin, sowie die am 20. Juni 2020 in Kraft getretene „Nachfolge-AV“.  Sie umfasst einige wesentliche Änderungen - bitte lesen Sie diese aufmerksam durch.

 

1.       Neue Regelung bzgl. Neu-/ Wiederaufnahmen in unseren Wohngemeinschaften:

 

  • Grundsätzlich sind alle Bewohner*innen, die erstmals oder wieder, z. B. nach einem stationären Krankenhausaufenthalt, in die Wohngemeinschaft aufgenommen werden, vorsorglich von den übrigen Bewohnern zu isolieren. Die Pflicht zur Isolation gilt auch dann, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt. Diese Isolierung wird in der Regel auf dem eigenen Zimmer stattfinden.
  • Die Dauer der Isolierung soll mindestens 7 Tage betragen. Eine Testung ist nach 5 - 6 Tagen zu veranlassen, damit nach dem 7. Tag und einem (möglichst) negativen Testergebnis die Isolation aufgehoben werden kann.

Mit dieser Regelung tritt leider wieder eine deutliche Verschärfung für unsere Bewohner in Kraft, die wir sehr bedauern. Sie steht in Gegensatz zu den „Lockerungen“ beim Besuchsrecht, die in den Medien schwerpunktmäßig Beachtung finden. Es ist dennoch geltendes Recht, an das wir uns halten müssen.

 

2.       Änderung & Lockerung der Besuchsrechte in unseren Wohngemeinschaften:

 

Die Besuchsrechte für unsere Wohngemeinschaften sind hingegen gelockert worden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie sich als Bewohner & Angehöriger – ohne Mindestabstand – wiedersehen. Die Änderungen sind nun wie folgt geregelt:

 

  • Ein Mindestabstand muss nicht mehr eingehalten werden, wenn Besucher und Bewohner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und eine gründliche Händedesinfektion durchgeführt haben. Berührungen sind nun auch erlaubt. Wir empfehlen allen Angehörigen, dass sie außerdem während des Besuchs einen Schutzkittel tragen. Bitte bringen Sie diesen unbedingt selber mit.
  • Bewohner*innen dürfen die Wohngemeinschaft mit anderen Bewohnern, Beschäftigten oder Besuchern verlassen. Dann tragen Bewohner und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Wohngemeinschaft. Das Pflegeteam Wentland haftet damit für Infektionsgeschehen, die hieraus entstehen, nicht. Als Dauer des Verlassens sind grundsätzlich sechs Stunden täglich ohne anschließende Isolierung erlaubt.
  • Unser Personal wird vor jeder Schicht auf Symptomfreiheit und Kontakten zu Infizierten befragt.
  • Ab dem 1. Juli 2020 gilt zusätzlich: Besuche sind auch auf den Bewohnerzimmern möglich. Bewohner und Besucher tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer. Das Pflegeteam Wentland haftet damit nicht für Infektionsgeschehen, die ggf. hieraus entstehen. Das Kurzscreening für alle Besucher umfasst auch eine Temperaturmessung. Jeder Bewohner kann täglich Besuche empfangen: zwei Besuche am Tag pro Bewohner mit maximal 2 Personen, im Außenbereich mit maximal 4 Personen sind möglich. 

Wir freuen uns mit Ihnen über die Lockerungen, bitten Sie aber gleichzeitig um einen sehr verantwortungsvollen Umgang damit bei Ihren Besuchen. Es ist natürlich in unser aller Interesse, eine Infizierung in unseren Einrichtungen weiterhin zu verhindern.

 

Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung & Ihr Verständnis und wünschen Ihnen von Herzen alles Gute & viel Zuversicht.

 

Bitte bleiben Sie weiterhin gesund.

Ganz herzliche Grüße

 

Update #9

Es sind mittlerweile seit Beginn der Pandemie einige außergewöhnlichen Wochen ins Land gezogen. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung in dieser Zeit.

Im Land NRW wurden und werden die Anti-Corona-Maßnahmen Schritt für Schritt geöffnet und die Lockerungen betreffen nun auch unsere Tagespflegen. Wir freuen uns darüber, dass wir unsere Tagespflegen wieder öffnen dürfen. Mitte März hatte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen für Tagespflege-Einrichtungen ein Betretungsverbot angeordnet, das lediglich noch Notbetreuungen zuließ. Dieses Betretungsverbot wurde zum 8. Juni 2020 aufgehoben. Drei unserer vier Tagespflegen sind bereits in Notbetrieb und können nun über die Notgruppen hinaus eröffnen. Wir haben uns darauf ausführlich vorbereitet, um unsere Tagespflege-Gäste optimal auf der Basis eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes betreuen zu können.

 

 

In unseren Tagespflegen gelten folgende (neue) Regelungen:

  • Bei Betreten der Tagespflege-Einrichtung führen Sie bitte eine Händedesinfektion durch. Bitte beachten Sie dazu die separate Anweisung zur Durchführung einer Händedesinfektion, die Bestandteil der Hygieneunterweisung ist.
  • Die Nutzung ist nur nach vorheriger Anmeldung und nach Bestätigung freier Kapazitäten durch die Einrichtung möglich.
  • Soweit möglich tragen Sie bitte während des gesamten Aufenthaltes in unserer Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung. Sollte Ihnen dies aufgrund medizinischer (z. B. Lungenerkrankung) oder sonstiger triftiger Gründe (z. B. Demenz) nicht möglich sein, müssen Sie das bereits bei der Anmeldung angeben.
  • Bitte beachten Sie stets die Husten- und Nies-Etikette.
  • Bitte halten Sie immer den Mindest-Abstand von 1,5 m zu allen Personen ein.
  • Bitte beachten Sie alle Markierungen (z. B. am Boden) zu den Sicherheitsabständen.
  • Bitte beachten Sie, dass Sie nur an den Gruppenaktivitäten teilnehmen können, denen Sie zugeordnet sind. Das Besuchen verschiedener Gruppen ist nicht zulässig.
  • Haben Sie Fieber oder Symptome einer Atemwegserkrankung, dürfen Sie die Tagespflege nicht besuchen.
  • Sollten Sie eine SARS-CoV-2 Infektion haben oder sollten Sie Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, dürfen Sie die Tagespflege nicht besuchen.

Als Tagespflege-Gast werden Sie durch unsere Mitarbeiter in diese Hygienemaßnahmen einweisen. Bitte halten Sie sich an diese Richtlinien. Vielen Dank!

 

 

Notwendige Testung auf eine SARS-CoV-2 Infektion bei Krankenhausaufenthalten

Sollten Sie als Kunde in ein Krankenhaus müssen, bitten wir Sie und Ihre Angehörigen darum, direkt bei Ihrer Einweisung und unbedingt vor Entlassung darauf hinzuweisen, dass Sie von einem ambulanten Dienst betreut werden bzw. in einer Wohngemeinschaft leben und eine Testung auf eine SARS-CoV-2 Infektion bei Entlassung unbedingt notwendig ist. Bevor wir Sie nach einem Krankenhausaufenthalt wieder weiter betreuen können, muss uns das Ergebnis der Testung vorliegen. An diese Richtlinie müssen wir uns halten. Leider gab es Fälle, in denen das Krankenhaus keine Testung vorgenommen hat, obwohl es dazu verpflichtet ist. Bitte unterstützen Sie uns hierbei. Vielen Dank für Ihre Mithilfe & Ihr Verständnis.

 

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich gerne in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr an unsere Corona-Hotline unter: 02226. 15 80-60 oder per E-Mail an fragen@wentland.de

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute! Bitte bleiben Sie weiterhin gesund.

 

Update #8

Wir bedanken uns bei Ihnen, dass Sie uns in der Vergangenheit unterstützt haben und viel Verständnis gezeigt haben. In den vergangenen Tagen sind in unserem Land einige Lockerungen in Kraft getreten. Seit 10. Mai sind nun auch Besuche von Angehörigen in unseren anbieterverantworteten Wohngemeinschaften wieder möglich. Für uns alle ist dies eine gute Nachricht. Denn die Untersagung der Kontakte selbst zu den engsten Bezugspersonen war für viele von unseren Bewohnern & deren Angehörigen nur schwer zu ertragen.

In der letzten Woche haben wir kurzfristig ein Konzept erarbeitet, um Besuche zu ermöglichen und gleichzeitig höchstmögliche Sicherheit einzuhalten. Die Angehörigen in unseren Wohngemeinschaften wurden darüber bereits ausführlich informiert und wir freuen uns sehr, dass die ersten Wiedersehen an Muttertag stattfinden konnten. Bitte unterstützen Sie uns zum Schutz aller weiterhin.

 

Besuche in unseren Wohngemeinschaften:

  • Bitte vereinbaren Sie vorab telefonisch einen Termin.
  • Bitte beschränken Sie sich auf maximal zwei Besucherpersonen und einen Besuch pro Tag. Im Idealfall sollten es insgesamt maximal zwei Kontaktpersonen pro Bewohner sein.
  • Wir sind dazu angehalten, vor Ihrem Besuch durch unsere MitarbeiterInnen ein Kurzscreening durchzuführen. Hier wird erfragt, ob Sie Erkältungssymptome aufweisen, eine COVID-19 Infektion vorliegt oder Sie Kontakt zu einer Infizierten oder Risikoperson hatten. Sollte nur eine Frage des Kurzscreenings Ihrerseits mit JA beantwortet werden, können wir den Besuch – zum Schutze aller - leider nicht stattfinden lassen.
  • Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz für sich mit (und ggf. einen Schutzkittel, sofern Sie, z.B. aufgrund der Diagnose Ihres Angehörigen, durch die Mitarbeiter der Wohngemeinschaft darum gebeten werden) und nutzen Sie diesen während der Besuchszeit.
  • Bitte beachten Sie während des Besuches immer die allgemeinen Hygieneregeln (mindestens 1.5 Meter Abstand, Kontaktverbot, Niesschutz, Maskenpflicht).
  • Bitte waschen und desinfizieren Sie sich vor und nach jedem Besuch Ihre Hände.

Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis und freuen uns mit Ihnen, dass Sie Ihre Angehörigen nach dieser langen Zeit wiedersehen können.

Unsere Tagespflegen bleiben vorerst leider weiterhin geschlossen. Die Not-Tagespflegen in Rheinbach und Alfter stehen weiterhin wie bisher zur Verfügung. Sobald wir unsere Tagespflegen wieder regulär öffnen dürfen, werden wir Sie zeitnah informieren.

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich gerne in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr an unsere Corona-Hotline unter: 02226. 15 80-60 oder per E-Mail an fragen@wentland.de

Bitte bleiben Sie weiterhin gesund!

 

Update #7

Wir arbeiten täglich daran, unsere Leistungen auf die jetzige Situation für Sie anzupassen und in der Corona-Krise kreative Lösungen zu finden. Aktuell können wir unseren Kunden leider keine Pflegekurse anbieten. Jedoch haben Sie als pflegende Angehörige/ Pflegepersonen die Möglichkeit, Themen in einer individuellen Schulung zu besprechen - vor Ort, am Telefon oder per Video-Anruf. Wussten Sie, dass auch pflegende Personen Anspruch auf eine Beratung haben?

Beispiele für Themen, die Sie bewegen, könnten sein:

  • Ich brauche Entlastung! Welche Möglichkeiten gibt es, um ein paar Stunden etwas für mich zu tun?
  • Umgang mit Demenz: was erwartet mich bei dem Krankheitsbild als pflegende Person und als pflegender Angehöriger?
  • Auch zu anderen Krankheitsbildern, wie z. B. Diabetis, Parkinson, Schlaganfall, usw.
  • Hilfsmittel: Was kann uns den Alltag erleichtern? Wie wende ich die Hilfsmittel korrekt an? Wie kann ich die Dusche/ Badewanne sicher ausrüsten? Gibt es Hilfsmittel zur Unterstützung beim Umsetzen?

Wenn Sie als pflegender Angehöriger/ Pflegeperson oder der Patient selbst bei folgenden Kassen versichert sind, können wir Sie in einer individuellen Schulung - für Sie kostenlos - beraten: Techniker Krankenkasse, KKH, Barmer Ersatzkasse, IKK Signal Iduna/ IKK classic, Pronova BKK, DAK. Die Kosten übernimmt die Pflegekasse. Bei anderen Kassen können Sie bei Ihrem Berater anrufen und werden von den eigenen Vertragspartnern beraten.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei unseren Teams unter den bekannten Rufnummern. Alternativ können Sie sich auch an Sarah Wentland per E-Mail s.wentland@wentland.de wenden.

Wir freuen uns, wenn wir Sie - auch in dieser schwierigen Zeit - unterstützen können.

Herzliche Grüße.

 

 

Update #6

Wir hoffen, dass es Ihnen trotz der aktuellen Corona-Situation den Umständen entsprechend gut geht und Sie sich von uns gut versorgt fühlen. Wir tuen unser Bestes, für Sie wie gewohnt da zu sein. Sollten Sie etwas auf dem Herzen haben, melden Sie sich bitte.

Zum Schutz für Sie und zum Schutz für unsere Mitarbeiter möchten wir Sie höflich um Ihre Mithilfe bitten. wenn wir Sie in Ihrem Zuhause besuchen. Unsere Mitarbeiter besuchen viele Kunden und Sie können uns unterstützen:

  • Bitte reduzieren Sie weiterhin Ihre Kontakte und bleiben Sie, wenn möglich, zu Hause.
  • Achten Sie weiterhin auf Basis-Hygienemaßnahmen (Hände wasche, etc).
  • Es sollte möglichst nur die zu pflegenden Personen im Raum anwesend sein.
  • Lüften Sie bitte Ihre Räume vorher gut durch.
  • Halten Sie nach Möglichkeit mindestens 1,50 m Abstand zu unseren Mitarbeitern. Das geht bei der Pflege natürlich nicht, hilft aber bei allen anderen Tätigkeiten.
  • Geben Sie unbedingt Hinweise bei Entwicklung von Krankheitssymptomen, damit wir reagieren können.

Unsere Tagespflegen müssen leider weiterhin geschlossen bleiben aber wir erhalten die Notbetreuungen für Menschen, die dringend darauf angewiesen sind, aufrecht.

Für unsere Wohngemeinschaften gilt leider weiterhin das Besuchsverbot. Das ist für Sie als Betroffene sehr belastend. Wir bitten Sie weiterhin, hier stark zu bleiben und kreative Wege zu finden, Kontakt zu halten.

Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit & Ihr Verständnis. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern oder an unsere spezielle E-Mail-Adresse, die von unserem internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de

Bleiben Sie gesund, herzliche Grüße.

 

Update #5

Nun melden wir uns bereits mit unserem fünften Infoschreiben. Wir hoffe, Sie konnten die sonnigen Ostertage trotz der schwierigen Umstände etwas genießen.

Die letzten Wochen waren für uns alle aufregend. Sie als unsere Kunden, gehören zum überwiegenden Teil zu den besonders gefährdeten Gruppen. Das besorgt uns, aber vor allem auch Sie und Ihre Angehörigen. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und versichern Ihnen, dass wir uns streng an die Vorgaben der Behörden halten und unser Möglichstes dafür tun, Infizierungen zu verhindern.

In den letzten Wochen sind in Deutschland und leider im Rhein-Sieg-Kreis vermehrt Fälle von Infizierungen in Pflegeheimen aufgetreten. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in unserem Bundesland hat aus diesem Grund eine neue Verordnung zum 04.04.2020 erlassen und die Vorgaben verschärft. Die Verordnung betrifft vor allem Pflegeheime, gilt aber auch für unsere Wohngemeinschaften. Wir befinden uns in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden des Rhein-Sieg-Kreises für die Umsetzung weiterer Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Dazu gehört eine räumliche und personelle Trennung in der Versorgung bei Neueinzügen oder Auftreten von Infizierungen. An der Konzeption und Umsetzung dieser Verordnung arbeiten wir aktuell auf Hochtouren.

Weiterhin gilt aufgrund der Verordnung vom 30.03.2020 des MAGS nach wie vor das Besuchsverbot in unseren Wohngemeinschaften. Es tut uns so leid, dass Sie Ihre Liebsten nicht wie gewohnt besuchen können. Bitte halten Sie weiter durch. In jeder unserer Wohngemeinschaften steht ein Tablet für Video-Telefonie zur freien Verfügung. Sprechen Sie unsere Leitungskräfte oder Kollegen gerne darauf an. Sie sind beim Herstellen einer Verbindung gerne behilflich - alternativ können Besuche aktuell leider nur über das Fenster stattfinden.

Seit letzter Woche gilt nun auch die Vorgabe des Rhein-Sieg-Kreises, die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) umzusetzen, dass bei der Versorgung vulnerabler Patientengruppen im Rahmen einer Pandemie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch das medizinische und pflegerische Personal aus Aspekten des Patientenschutzes angezeigt ist. Durch das korrekte Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Arbeit kann das Übertragungsrisiko auf andere Personen reduziert werden. Hier gab es viele Fragen Ihrerseits und wir hoffe, dass wir sie zu Ihrer Zufriedenheit beantworten konnten.

Wir sind froh, dass durch diese neue Vorgabe nun Klarheit für Sie und uns herrscht. Aktuell haben wir ausreichend Mund-Nasen-Schtze oder selbstgenähte Behelf-Mund-Nasen-Schutze zur Verfügung, so dass alle Mitarbeiter sie während ihrer Arbeit tragen können.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeiter & Ihr Verständnis.

Wir möchten Sie auch bitten, sich zusätzlich eigenverantwortlich auf dem aktuellen Stand zu halten. Sie können alle Informationen auf der Homepage des RKI (www.rki.de) abrufen.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern oder an unsere spezielle E-Mail-Adresse, die von unserem internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de.

Bleiben Sie gesund!

 

Update #4

Die vergangenen Wochen haben wir genutzt, um uns gut als Unternehmen in dieser aktuellen Krise vorzubereiten – so wie auch mit dem Selbernähen von einfachem Behelf-Mund-Nasen-Schutz, worüber wir Sie bereits informiert haben. Diese können die Verteilung von Tröpfchen in die Umgebung und auf Kontaktpersonen verringern. Und dennoch sollten Abstandsregeln und die Händehygiene unbedingt ebenso eingehalten werden. Inzwischen wurden über 200 dieses Behelf-Mund-Nasen-Schutz durch unser Mitarbeiter-Team selbst genäht und wir konnten mit der Verteilung an alle Mitarbeiter beginnen.

Für eine Versorgung von infizierten Personen haben wir die sogenannten ffp2-Masken in üblicher Menge bevorratet. In der letzten Woche haben wir außerdem Schutzmasken von der Bezirksregierung Köln erhalten und erwarten diese Woche eine größere Lieferung von bestellten Masken. Diese benötigen wir aber ausschließlich für die Versorgung von infizierten Personen.

Wir müssen damit rechnen, dass die Zahlen weiterhin steigen werden. Bisher hat sich in unserem Unternehmen eine Mitarbeiterin aus dem Team Hennef mit dem Coronavirus nachweislich infiziert. Sie hatte uns vorbildlich sofort über Symptome vor ihrem anzutretenden Dienst gemeldet. Wir haben sie daraufhin vorsorglich in Isolation geschickt. Nachdem ein Test angeordnet wurde und wir das positive Testergebnis erhalten haben, haben wir dies unverzüglich an das Gesundheitsamt gemeldet und alle weiteren erforderlichen Schritte wurden sofort eingeleitet. Unter anderem wurde eine Liste der betroffenen Kontaktpersonen erstellt und unsere Hennefer Mitarbeiter und Kunden durch uns informiert. Das Gesundheitsamt muss sich mit den betroffenen Personen in Kontakt setzen und die erforderlichen Maßnahmen besprechen.

Wir verstehen die Sorgen um eine mögliche Ansteckung und tuen unser Bestes, um eine weitere Verbreitung zu verhindern bzw. zu minimieren. Als Team sind wir auf Ihre und unser aller Zusammenarbeit angewiesen. Wir bitte hier um Ihre Mitarbeit:

  • Die Angehörigen/ Betreuer der Kunden in unseren Wohngemeinschaften bitten wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich und gleichzeitig sehr eindringlich um ihr Verständnis: bitte sehen Sie weiterhin von Besuchen ab. Es ist eine unfassbar traurige Situation für Sie und Ihre Liebsten und es tut uns allen sehr leid, dass Sie sich nicht sehen können. Es geht hier aber um den Schutz aller Kunden und Mitarbeiter - bitte halten Sie noch einige Zeit durch. Gerne können Sie die Leitungen der Wohngemeinschaften ansprechen, um sich per Skype oder am Fenster sehen zu können.
  • Bitte melden Sie uns unbedingt sofort, wenn Sie einen Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion (SARS-CoV-2) haben oder Kontakt mit einer infizierten Person hatten oder/ und merken, dass Sie Symptome entwickeln. Diese sind u. a.: Fieber, Husten, Kurzatmigkeit. Dann können wir umgehend die erforderlichen Schutzmaßnahmen einleiten. Wir können und werden Menschen mit Verdacht oder bestätigter Infektion weiterhin versorgen, müssen da aber natürlich alle notwendigen Maßnahmen treffen können, um weitere Kunden und unsere Mitarbeiter zu schützen. Betroffene Mitarbeiter werden natürlich umgehend zu Hause bleiben.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit & Ihr Verständnis. 

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern oder an unsere spezielle E-Mail-Adresse, die von unserem internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de.

Wir wünschen Ihnen nun für die kommenden Osterfeiertage alles Gute. Vor allem zu diesen Feiertagen fällt es uns allen besonders schwer, Abstand zu halten und unsere Lieben nicht zu sehen oder gemeinsam feiern zu können. Wir wünschen Ihnen trotzdem gute Tage und passend  zum Osterfest und zum sonnigen Wetter - Hoffnung. Bleiben Sie gesund!

 

Update #3

Nach einigen außergewöhnlichen Wochen, die bereits die Welt verändert haben, möchten wir uns als Geschäftsführung bei Ihnen zunächst persönlich und als gesamte Familie Wentland für Ihr Vertrauen in diesen schwierigen Zeiten bedanken. Wir sind auch in dieser Krise weiterhin für Sie & Ihre Angehörigen da und tuen unser Bestes, Sie nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zu versorgen. Wir sind stolz auf den Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter-Teams. Jeder trägt dazu bei, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen werden. Vielen Dank auch für Ihre vielen positiven Rückmeldungen und für Ihr Verständnis in dieser besonderen Situation.

Mund-Nasen-Schutz: In unserem Land ist aktuell der Mund-Nasen-Schutz immer noch Mangelware. Es ist berührend und motivierend zu sehen, wie viele Menschen in ihrer Freizeit einen Mundschutz selbst nähen. Es wurden Lieferungen für Deutschland angekündigt, die auch in der ambulanten Pflege ankommen sollen. Auch wir arbeiten zu diesem Thema intern an Not-Lösungen: wir nähen nun selbst!

Unsere Mitarbeiterin Andrea Wilhelmi ist zusammen mit einem Team aus acht Menschen (natürlich räumlich getrennt) dafür verantwortlich, Mundschutze für unsere Teams herzustellen. Der sogenannte Behelf-Mund-Nasen-Schutz hilft zwar nur bedingt gegen eine Ansteckung, aber er kann die Verteilung von Tröpfchen in die Umgebung und auf Kontaktpersonen verringern und vor allem Sie so besser schützen.

Über Stoffspenden (gerne auch Garn und Schrägband) - mindestens auf 60 Grad waschbar - sind wir sehr dankbar. Schreiben Sie hierzu gerne eine E-Mail an: a.wilhelmi@wentland.de oder rufen Sie uns unter Tel: 02226. 15 80-0 an. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute & viel Kraft in diesen unsicheren und schwierigen Zeiten. Passen Sie bitte auf sich auf. Sollten Sie Fragen oder Sorgen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern oder an unsere spezielle E-Mail-Adresse, die von unserem internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de. Gerne sind wir für Sie da!

 

Update #2 Was ist in unserem Unternehmen passiert?

In den vergangenen Tagen hat sich das neuartige Coronavirus weiter weltweit verbreitet und auch in NRW gibt es zahlreiche Infektionen. Wir verstehen die vorhandenen Sorgen, insbesondere um die Ansteckung der bekannten und uns anvertrauten Risikogruppen. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, sind weitere kontaktreduzierende Maßnahmen, vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (NRW) angeordnet worden.

Wir appellieren an uns alle weiterhin, die aktuelle Lage ernst zu nehmen und unsere internen Maßnahmen und die Auflagen des Landes verantwortungsvoll umzusetzen. Auch wenn uns allen die soziale Distanz schwer fällt. Es ist nicht einfach, aber wir sitzen alle im selben Boot. Nur gemeinsam werden wir das schaffen.

Wir arbeiten auf Hochtouren an Schutzmaßnahmen für unsere MitarbeiterInnen und unsere KundInnen. In der letzten Woche haben wir einen Pandemieplan erarbeitet und aktualisieren diesen laufend.

Zutritt in unsere Tagespflegen ist untersagt:

Allen Tagespflege-Gästen müssen wir - zunächst bis zum 19. April 2020 - den Zutritt versagen. Unsere Kunden, die dies betrifft, haben wir darüber bereits informiert. Für bestimmte Personengruppen gibt es Ausnahmen, für die "Notfallgruppen" durch uns in unseren Tagespflegen in Rheinbach und Alfter eingerichtet wurden. 

Besuchseinschränkungen in unseren Wohngemeinschaften sind u.a.:

  • Besuche müssen ab sofort auf das Notwendigste beschränkt werden.
  • Gemeinschaftsaktivitäten mit Externen sind ab sofort untersagt.
  • Es gibt eine Besucher- und Mitarbeiterregistrierung.
  • Bestimmten Personen-Gruppen ist das Betreten der Wohngemeinschaften nicht gestattet.
  • Es können Ausnahmen für nahestehende Personen (z. B. im Rahmen der Sterbebegleitung) im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden.
  • Details hierzu können Sie bei unseren Mitarbeitern erfragen. Die Erlasse hängen in den WGs vor Ort auch an den Türen aus.

Wir beobachten weiterhin die Situation täglich, werden alle notwendigen Maßnahmen einleiten und Sie auf dem Laufenden halten. Für weitere Fragen zu diesem Thema haben wir eine spezielle E-Mail-Adresse eingerichtet, die vom internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de.

Ebenso können Sie sich als KundIn oder Angehörige auch weiterhin persönlich an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern wenden. Unseren MitarbeiterInnen steht weiterhin die 24-stündige Corona-Notfallnummer, über den Bereitschaftsdienst oder die Leitungskräfte, zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir sind voller Zuversicht, dass wir diese Herausforderung gemeinsam meistern und wünschen Ihnen viel Kraft & Gesundheit.

 

Update #1 Was ist in unserem Unternehmen passiert?

Wir berufen uns auf die Informationen des Robert Koch-Instituts und sind weiterhin im gesonderten Austausch mit den Gesundheitsämtern und WTG-Behörden. Durch ein internes Expertengremium, bestehend aus unserer Geschäftsführung, Pflegedienstleitung, Hygienebeauftragte und Personalverantwortlichen, sind Maßnahmen und Schwerpunkte für unsere Leistungsbereiche festgelegt worden.

Um der Empfehlung der Maßnahmen nach Verminderung der Sozialkontakte nachzukommen und die Sicherstellung der Versorgung unserer KundInnen sicherzustellen gelten zusätzlich ab sofort:

  • Absage aller internen Besprechungen im persönlichen Kontakt
  • Absage aller Fortbildungen und Pflichtfortbildungen
  • (Nach Möglichkeit) Durchführung aller persönlichen Bewerbungsgespräche via Telefon / Video-Call
  • Schnuppertage von BewerberInnen sind abgesagt
  • Reduzierung externer Personen in unseren Räumlichkeiten. Alle Türen in unseren Einrichtungen werden nicht mehr wie gewohnt durch einen „Klick“ zu öffnen sein.
  • Interne 24 Stunden Corona-Notfallnummer für Bereitschaftsdienst und Leitungskräfte

Wir beobachten weiterhin die Situation und werden die notwendigen Maßnahmen einleiten.

Auch wenn es eine aktuell schwierige Lage für uns alle ist: DANKE für Ihr Vertrauen.

 
                    Geschäftsführung