Unsere Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus

 

Update #4

Die vergangenen Wochen haben wir genutzt, um uns gut als Unternehmen in dieser aktuellen Krise vorzubereiten – so wie auch mit dem Selbernähen von einfachem Behelf-Mund-Nasen-Schutz, worüber wir Sie bereits informiert haben. Diese können die Verteilung von Tröpfchen in die Umgebung und auf Kontaktpersonen verringern. Und dennoch sollten Abstandsregeln und die Händehygiene unbedingt ebenso eingehalten werden. Inzwischen wurden über 200 dieses Behelf-Mund-Nasen-Schutz durch unser Mitarbeiter-Team selbst genäht und wir konnten mit der Verteilung an alle Mitarbeiter beginnen.

Für eine Versorgung von infizierten Personen haben wir die sogenannten ffp2-Masken in üblicher Menge bevorratet. In der letzten Woche haben wir außerdem Schutzmasken von der Bezirksregierung Köln erhalten und erwarten diese Woche eine größere Lieferung von bestellten Masken. Diese benötigen wir aber ausschließlich für die Versorgung von infizierten Personen.

Wir müssen damit rechnen, dass die Zahlen weiterhin steigen werden. Bisher hat sich in unserem Unternehmen eine Mitarbeiterin aus dem Team Hennef mit dem Coronavirus nachweislich infiziert. Sie hatte uns vorbildlich sofort über Symptome vor ihrem anzutretenden Dienst gemeldet. Wir haben sie daraufhin vorsorglich in Isolation geschickt. Nachdem ein Test angeordnet wurde und wir das positive Testergebnis erhalten haben, haben wir dies unverzüglich an das Gesundheitsamt gemeldet und alle weiteren erforderlichen Schritte wurden sofort eingeleitet. Unter anderem wurde eine Liste der betroffenen Kontaktpersonen erstellt und unsere Hennefer Mitarbeiter und Kunden durch uns informiert. Das Gesundheitsamt muss sich mit den betroffenen Personen in Kontakt setzen und die erforderlichen Maßnahmen besprechen.

Wir verstehen die Sorgen um eine mögliche Ansteckung und tuen unser Bestes, um eine weitere Verbreitung zu verhindern bzw. zu minimieren. Als Team sind wir auf Ihre und unser aller Zusammenarbeit angewiesen. Wir bitte hier um Ihre Mitarbeit:

  • Die Angehörigen/ Betreuer der Kunden in unseren Wohngemeinschaften bitten wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich und gleichzeitig sehr eindringlich um ihr Verständnis: bitte sehen Sie weiterhin von Besuchen ab. Es ist eine unfassbar traurige Situation für Sie und Ihre Liebsten und es tut uns allen sehr leid, dass Sie sich nicht sehen können. Es geht hier aber um den Schutz aller Kunden und Mitarbeiter - bitte halten Sie noch einige Zeit durch. Gerne können Sie die Leitungen der Wohngemeinschaften ansprechen, um sich per Skype oder am Fenster sehen zu können.
  • Bitte melden Sie uns unbedingt sofort, wenn Sie einen Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion (SARS-CoV-2) haben oder Kontakt mit einer infizierten Person hatten oder/ und merken, dass Sie Symptome entwickeln. Diese sind u. a.: Fieber, Husten, Kurzatmigkeit. Dann können wir umgehend die erforderlichen Schutzmaßnahmen einleiten. Wir können und werden Menschen mit Verdacht oder bestätigter Infektion weiterhin versorgen, müssen da aber natürlich alle notwendigen Maßnahmen treffen können, um weitere Kunden und unsere Mitarbeiter zu schützen. Betroffene Mitarbeiter werden natürlich umgehend zu Hause bleiben.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit & Ihr Verständnis. 

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern oder an unsere spezielle E-Mail-Adresse, die von unserem internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de.

Wir wünschen Ihnen nun für die kommenden Osterfeiertage alles Gute. Vor allem zu diesen Feiertagen fällt es uns allen besonders schwer, Abstand zu halten und unsere Lieben nicht zu sehen oder gemeinsam feiern zu können. Wir wünschen Ihnen trotzdem gute Tage und passend  zum Osterfest und zum sonnigen Wetter - Hoffnung. Bleiben Sie gesund!

 

Update #3

Nach einigen außergewöhnlichen Wochen, die bereits die Welt verändert haben, möchten wir uns als Geschäftsführung bei Ihnen zunächst persönlich und als gesamte Familie Wentland für Ihr Vertrauen in diesen schwierigen Zeiten bedanken. Wir sind auch in dieser Krise weiterhin für Sie & Ihre Angehörigen da und tuen unser Bestes, Sie nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zu versorgen. Wir sind stolz auf den Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter-Teams. Jeder trägt dazu bei, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen werden. Vielen Dank auch für Ihre vielen positiven Rückmeldungen und für Ihr Verständnis in dieser besonderen Situation.

Mund-Nasen-Schutz: In unserem Land ist aktuell der Mund-Nasen-Schutz immer noch Mangelware. Es ist berührend und motivierend zu sehen, wie viele Menschen in ihrer Freizeit einen Mundschutz selbst nähen. Es wurden Lieferungen für Deutschland angekündigt, die auch in der ambulanten Pflege ankommen sollen. Auch wir arbeiten zu diesem Thema intern an Not-Lösungen: wir nähen nun selbst!

Unsere Mitarbeiterin Andrea Wilhelmi ist zusammen mit einem Team aus acht Menschen (natürlich räumlich getrennt) dafür verantwortlich, Mundschutze für unsere Teams herzustellen. Der sogenannte Behelf-Mund-Nasen-Schutz hilft zwar nur bedingt gegen eine Ansteckung, aber er kann die Verteilung von Tröpfchen in die Umgebung und auf Kontaktpersonen verringern und vor allem Sie so besser schützen.

Über Stoffspenden (gerne auch Garn und Schrägband) - mindestens auf 60 Grad waschbar - sind wir sehr dankbar. Schreiben Sie hierzu gerne eine E-Mail an: a.wilhelmi@wentland.de oder rufen Sie uns unter Tel: 02226. 15 80-0 an. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute & viel Kraft in diesen unsicheren und schwierigen Zeiten. Passen Sie bitte auf sich auf. Sollten Sie Fragen oder Sorgen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern oder an unsere spezielle E-Mail-Adresse, die von unserem internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de. Gerne sind wir für Sie da!

 

Update #2 Was ist in unserem Unternehmen passiert?

In den vergangenen Tagen hat sich das neuartige Coronavirus weiter weltweit verbreitet und auch in NRW gibt es zahlreiche Infektionen. Wir verstehen die vorhandenen Sorgen, insbesondere um die Ansteckung der bekannten und uns anvertrauten Risikogruppen. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, sind weitere kontaktreduzierende Maßnahmen, vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (NRW) angeordnet worden.

Wir appellieren an uns alle weiterhin, die aktuelle Lage ernst zu nehmen und unsere internen Maßnahmen und die Auflagen des Landes verantwortungsvoll umzusetzen. Auch wenn uns allen die soziale Distanz schwer fällt. Es ist nicht einfach, aber wir sitzen alle im selben Boot. Nur gemeinsam werden wir das schaffen.

Wir arbeiten auf Hochtouren an Schutzmaßnahmen für unsere MitarbeiterInnen und unsere KundInnen. In der letzten Woche haben wir einen Pandemieplan erarbeitet und aktualisieren diesen laufend.

Zutritt in unsere Tagespflegen ist untersagt:

Allen Tagespflege-Gästen müssen wir - zunächst bis zum 19. April 2020 - den Zutritt versagen. Unsere Kunden, die dies betrifft, haben wir darüber bereits informiert. Für bestimmte Personengruppen gibt es Ausnahmen, für die "Notfallgruppen" durch uns in unseren Tagespflegen in Rheinbach und Alfter eingerichtet wurden. 

Besuchseinschränkungen in unseren Wohngemeinschaften sind u.a.:

  • Besuche müssen ab sofort auf das Notwendigste beschränkt werden.
  • Gemeinschaftsaktivitäten mit Externen sind ab sofort untersagt.
  • Es gibt eine Besucher- und Mitarbeiterregistrierung.
  • Bestimmten Personen-Gruppen ist das Betreten der Wohngemeinschaften nicht gestattet.
  • Es können Ausnahmen für nahestehende Personen (z. B. im Rahmen der Sterbebegleitung) im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden.
  • Details hierzu können Sie bei unseren Mitarbeitern erfragen. Die Erlasse hängen in den WGs vor Ort auch an den Türen aus.

Wir beobachten weiterhin die Situation täglich, werden alle notwendigen Maßnahmen einleiten und Sie auf dem Laufenden halten. Für weitere Fragen zu diesem Thema haben wir eine spezielle E-Mail-Adresse eingerichtet, die vom internen Krisenstab bearbeitet wird: fragen@wentland.de.

Ebenso können Sie sich als KundIn oder Angehörige auch weiterhin persönlich an unsere Leitungen unter den bekannten Rufnummern wenden. Unseren MitarbeiterInnen steht weiterhin die 24-stündige Corona-Notfallnummer, über den Bereitschaftsdienst oder die Leitungskräfte, zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir sind voller Zuversicht, dass wir diese Herausforderung gemeinsam meistern und wünschen Ihnen viel Kraft & Gesundheit.

 

Update #1 Was ist in unserem Unternehmen passiert?

Wir berufen uns auf die Informationen des Robert Koch-Instituts und sind weiterhin im gesonderten Austausch mit den Gesundheitsämtern und WTG-Behörden. Durch ein internes Expertengremium, bestehend aus unserer Geschäftsführung, Pflegedienstleitung, Hygienebeauftragte und Personalverantwortlichen, sind Maßnahmen und Schwerpunkte für unsere Leistungsbereiche festgelegt worden.

Um der Empfehlung der Maßnahmen nach Verminderung der Sozialkontakte nachzukommen und die Sicherstellung der Versorgung unserer KundInnen sicherzustellen gelten zusätzlich ab sofort:

  • Absage aller internen Besprechungen im persönlichen Kontakt
  • Absage aller Fortbildungen und Pflichtfortbildungen
  • (Nach Möglichkeit) Durchführung aller persönlichen Bewerbungsgespräche via Telefon / Video-Call
  • Schnuppertage von BewerberInnen sind abgesagt
  • Reduzierung externer Personen in unseren Räumlichkeiten. Alle Türen in unseren Einrichtungen werden nicht mehr wie gewohnt durch einen „Klick“ zu öffnen sein.
  • Interne 24 Stunden Corona-Notfallnummer für Bereitschaftsdienst und Leitungskräfte

Wir beobachten weiterhin die Situation und werden die notwendigen Maßnahmen einleiten.

Auch wenn es eine aktuell schwierige Lage für uns alle ist: DANKE für Ihr Vertrauen.

 
                    Geschäftsführung